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Das Freiwilligenzentrum des Landkreises Günzburg
und: Koordinierungszentrum für Bürgerschaftliches Engagement

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Woche des bürgerschaftlichen Engagements -

05.-11.10.2009

Kati Witt, Sabine Christiansen und Christoph Metzelder unterstützen die
5. Aktionswoche

Viele Hände, schnelles Ende… Deutschlands größte Freiwilligen-Offensive zählt inzwischen 23 Millionen Menschen. Sie bekleiden ein Ehrenamt. Das sind so viele, wie Niedersachsen, Hessen, Sachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland zusammen an Einwohnern haben. Die Arbeit der Helfer wird in diesem Jahr wieder in einer Aktionswoche gewürdigt, die das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement vom
2. bis 11. Oktober 2009 organisiert.

Denn ehrenamtliche Arbeit wird immer wichtiger - sie verbindet immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft, diejenigen, die Hilfe brauchen und diejenigen, die Hilfe geben wollen und können. Danke an Millionen helfende Hände!

„Engagement macht Stark“ ist das Leitmotto für die Aktion in diesem Jahr. Und es hat wohl 2009 seine ganz besondere Bedeutung. Denn gerade jetzt, wo die Finanzkrise eine schwere Bürde ist, rücken die Menschen enger zusammen und verteilen die Last jedes Einzelnen auf mehr Schultern. 

Es sind die Schwachen, die Kinder und die älteren Bürger, die als erste leiden, wenn die Krise soziale Einschränkungen fordert.
Insofern stellt die Aktionswoche Jung und Alt im Engagement in den Mittelpunkt. Leben Jung und Alt zunehmend in getrennten Welten, was passiert wenn die Generationen aufeinander treffen? Rücken Alt und Jung zusammen, wie bei einem Projekt in Berlin, wo ältere Menschen und Kinder IHRE Geschichten austauschen und so das gegenseitige Verständnis, Vertrauen und Freundschaften entstehen und wachsen lassen.
Oder wie in Leipzig, wo eine ganze Schulklasse bei der Betreuung von Senioren in einem Heim der AWO geholfen hat. Antworten werden auch die vielen Aktionen innerhalb der Aktionswoche geben. Dabei hat sich die Aktionswoche 2009  ein großes Ziel gesetzt. 2008 wurden rund 1500 Aktionen angeboten. Dies gilt es zum Jubiläum zu übertreffen.
Alle Veranstaltungen werden wieder unter der Internet-Adresse www.engagement-macht-stark.de zu sehen sein.

Dabei soll keinesfalls die freiwillige Arbeit den Staat aus seiner Verantwortung für die soziale Absicherung der Menschen entlassen. Es ist eher so, dass „bei zwischenmenschlicher Hilfe im Nahbereich, das bürgerschaftliche Engagement schneller, zielgenauer, unbürokratischer und dadurch auch wirksamer helfen kann“, wie Familienministerin Ursula von der Leyen bereits zur Kampagne 2008 formulierte. Auch in diesem Jahr wird Bundespräsident Horst Köhler die Schirmherrschaft über die Woche des Bürgerschaftlichen Engagements übernehmen.

Schon jeder 3. Bundesbürger über 60. Jahren unterstützt mit seiner ehrenamtlichen Arbeit die Gesellschaft. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen  Lebens würden ohne die vielen freiwilligen Helfer kaum mehr existieren. Neben der Betreuung von Kindern und alten Menschen zählen Dienste bei Natur- und Umweltschutz, Bewährungshilfen, Telefonseelsorge, Hausaufgabenhilfe, Sport-, Kultur- und anderen Vereinen dazu. Das bürgerschaftliche Engagement hat einen Wachstumsfaktor erreicht, der ihm auch die Aufmerksamkeit von Politik und gesellschaftlichen Einrichtungen bringt.

Das Bedürfnis an der Mitgestaltung der Demokratie liegt nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes in Allensbach an Platz 1 der Gründe, warum sich Menschen in Deutschland sozial engagieren. Weitere Gründe sind die sozialen Kontakte und die soziale Einbindung. Junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren sind laut Freiwilligensurvey eine der aktivsten Gruppen beim freiwilligen Engagement. Auch immer mehr ältere Menschen sehen im Engagement eine erfüllende Tagesaufgabe. Bei der Gruppe der 60- bis 69-jährigen erhöhte sich in den letzten Jahren die Bereitschaft von 31 auf 37 Prozent. Andere Untersuchungen belegen, dass noch mehr Menschen bereit wären, sich an der gesellschaftlichen Gestaltung zu beteiligen. Deshalb will das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement die Aktionswoche auch nutzen, um auf zahlreiche Hindernisse für das Engagement aufmerksam zu machen. Es wird Vorschläge unterbereiten, wie Engagement durch die Politik stärker gefördert werden kann.

 

 Wir werden gefördert vom:    logo_familyFöVeLogoklein

Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Fraueneuropahp
(Die Bayerische Ehrenamtskarte +
 Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement))
Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (Nachbarschaftshilfe im ländlichen Raum)